Viele neue Kandidaten
Auf unserer Liste finden sich Schüler, Studierende, Berufstätige aus den verschiedensten Branchen und rüstige, lebens- und berufserfahrene Kandidateninnen und Kandidaten und alleine unter den ersten 22 Kandidaten finden sich neun neue Kandidaten (und da sind die vergleichsweise neuen Stadtverordneten Jan Muschter, Birger Strutz und Cornelius Linden noch nicht einmal mitgezählt).

#Frauen und Männer - Schüler und Rentner
Stolz sind wir auch darauf, dass sich unter den ersten 10 Kandidaten drei Frauen (insgesamt sind es 17) befinden und dass unter den ersten 22 Kandidaten fünf Kandidaten unter 30 Jahre alt sind, weitere drei zählen noch keine 35 Lenze. Unter anderem JU Kreisvorsitzender Cornelius Linden (Platz 8, 26 Jahre), Charlotte Stöckl (JU Stadtverbandsvorsitzende, Platz 10, 21 Jahre), Christian Scheer (Platz 14, 19 Jahre), Jannik Riesel (Platz 18, 23 Jahre) und Justin Meschenmoser (Platz 22, 20 Jahre). Das ist gut so, doch die rüstigen, lebens- und berufserfahrenen Rentner sind uns genauso wichtig. Junge Menschen können und sollen auch voller Empathie für die Belange der Senioren eintreten, aber so richtig beurteilen, können es halt die, die die nötige Erfahrung haben. Deshalb ist es für eine generationsgerechte Kommunalpolitik in unserer Stadt sehr wichtig, dass sich unter den ersten TOP-22 sechs Rentner befinden (Reinhard Gemander, Uwe Kraft, Guntram Löffler, Jürgen Strempel, Klaus Hoffmann, Norbert Friedrich). Sie sind fit, interessieren sich für unsere Stadt und sind in vielfältiger Weise für die Gesellschaft engagiert;- ein Erfahrungsschatz, den wir nutzen möchten und der nicht verloren gehen darf.

CDU immer ansprechbar und offen - Parteilose auf der Liste
Wichtig ist es uns zu betonen, dass alle Bewerber sich im Ehrenamt engagieren, in den Vereinen, Organisationen und Kirchen Neu-Anspachs und des Landkreises aktiv sind. Außerdem bleiben wir uns auch treu, wenn es um die Offenheit geht: schon immer war es ein Wesensmerkmal der CDU, auch Parteilose auf die Liste aufzunehmen, zu dieser Wahl sind es mit Ulrike Bolz und Reinhard Stephan zwei.

Wir freuen uns, Ihnen als Neu-Anspacher Bürgerinnen und Bürgern ein solch ausgewogenes Angebot machen zu können und werben um Ihr Vertrauen!

Holger Bellino, MdL

Wir stehen für:

  • Transparenz, Bürgernähe und frühzeitige Einbeziehung der Bürger bspw. bei Bauprojekten.

  • Entlastung der Stadtverwaltung durch Verzicht auf populistische Anfragen/ Aufträge und „Besuche durch Stadtverordnete“, damit die Mitarbeiter wieder mehr Zeit für die Bürger haben.

  • Harmonische Weiterentwicklung unserer Stadt, immer orientiert am Masterplan statt Zersiedelung und Mammutprojekte.

  • Unterstützung der Weiterentwicklung unserer Taunusbahn.

  • Fortsetzung und Ausbau von KOMPASS (Steigerung der Sicherheit vor Ort), auch durch Prüfung der Videoüberwachung neuralgischer Punkte.

  • Mehr Grün im innerstädtischen Bereich, Förderung nachhaltiger Energiegewinnung, Aufbau der geschädigten Waldflächen.

  • Modernes, flexibles Betreuungsangebot im Kindergarten- und Hortbereich, das immer wieder mit den „Müttern und Vätern“ angepasst werden muss.

  • Zielgruppengerechte Angebote im Jugendhaus und der Jugendpflege, bestmögliche Unterstützung der Vereine, auch durch Beratung, Erhalt des Waldschwimmbades.

  • Einsatz von erfahrenen Senioren als „Test-Piloten“ wenn es gilt, deren Interessen in der Gestaltung unserer Stadt zu berücksichtigen in enger Abstimmung mit dem Seniorenbeirat.

  • Verlässliche Steuern und Gebühren für Bürger und Handel, Handwerk, Gewerbe, mittelstandsfreundliche Vergabepolitik.

  • Solide, ehrliche, genehmigungsfähige Haushaltspläne und seriöse fünfjährige Finanzplanung statt finanzpolitischer Tricksereien.

  • Engen Kontakt mit den Entscheidungsträgern im Kreis und Land, zum Wohle unserer Stadt.

  • Konstruktiven Austausch in den politischen Gremien, auch nach dem Motto „der Andere könnte recht haben“.

CDU on Tour




In diesen Zeiten muss man Ideen haben.... Ursprünglich war dieser CDU Caravan als Infostand geplant: am Platz abgestellt, Tische herausgenommen, Flyer ausgelegt, Gespräche und Kaffee... Unsere Infostände sind immer gut besucht und wir kommen mit vielen Menschen ins Gespräch.
Da dies im Moment ja leider nicht möglich ist, hatten Holger Bellino und Birger Strutz, dem dieser Caravan auch gehört, die schöne Idee, zum Neuen Jahr mit dem CDU Caravan auf Tour durch Neu-Anspach zu fahren. Ab und an ergab sich ein kleines Gespräch durch die Fenster und Orangen gab es als Energiequelle fürs Neue Jahr dazu.
Die nächsten Wochenenden werden wir diese schöne Aktion wiederholen. Wir sind schon gespannt, was wir da so erleben werden!

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten zum Stadtparlament zur Kommunalwahl am 14.03.21 finden Sie unter "Aktuelles".

CDU-Liste wird deutlich verjüngt - Hoffmann und Kraft zurück - Taunuszeitung vom 22.12.20
Kandidaten-Karussell für Kommunalwahl bildet alle Alterstufen ab

Wahlleiter Mathias Schnorr (links) und Uwe Kraft machen die Arme lang. Zusammen mit Spitzenkandidat Holger Bellino, Corinna Bosch und Birger Strutz (von links) übergab der CDU-Vorsitzende die Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März 2021. Foto: Saltenberger
52 Frauen und Männer kandidieren auf der Liste der Neu-Anspacher CDU, die von Holger Bellino, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Uwe Kraft, Corinna Bosch, stellvertretende Partei- und zurzeit Fraktionsvorsitzende, sowie Birger Strutz, zurzeit Fraktionsvorsitzender, angeführt wird.
"Auf unserer Liste finden sich Schüler, Studierende, Berufstätige aus den verschiedensten Branchen und rüstige, lebens- und berufserfahrene Kandidaten", erklärt Bellino und stellt heraus, dass allein unter den ersten 22 Kandidaten neun neue Bewerber sind. Dabei seien die noch vergleichsweise neuen Stadtverordneten Jan Muschter, Birger Strutz und Cornelius Linden noch nicht einmal mitgezählt. Außerdem sind mit Uwe Kraft und Klaus Hoffmann noch zwei "Rückkehrer" dabei.
Stolz sind die Christdemokraten auch darauf, dass sie unter den ersten 10 Kandidaten drei von insgesamt 17 Frauen platzieren konnten und dass unter den ersten 22 Kandidaten fünf Kandidaten unter 30 Jahre alt sind und weitere drei noch keine 35 Lenze zählen. Unter anderem der Kreisvorsitzende der Jungen Union Cornelius Linden (Platz 8, 26 Jahre), Charlotte Stöckl, JU Stadtverbandsvorsitzende (Platz 10, 21 Jahre), Christian Scheer (Platz 14, 19 Jahre), Jannik Riesel (Platz 18, 23 Jahre) und Justin Meschenmoser (Platz 22, 20 Jahre). "Ich weiß noch, wie es sich angefühlt hat, als ich damals als 17-Jähriger auf die CDU-Liste gesetzt wurde und ich weiß auch heute noch zu schätzen, dass dies ein großer Vertrauensvorschuss der damals Altvorderen war, so etwas muss sich wiederholen", erinnerte sich Bellino an die eigenen Anfänge. 1977 zog er, gerade 18 Jahre geworden, in die damalige Gemeindevertretung ein.
Mix aus neuen und bekannten Namen
Bellino und seine Mitstreiter setzen zudem auf Erfahrung: "Junge Menschen können und sollen voller Empathie für die Belange der Senioren eintreten, aber so richtig beurteilen können es halt diejenigen, die die nötige Erfahrung haben." Deshalb sei für die CDU eine generationsgerechte Kommunalpolitik wichtig. Unter den ersten Top 22 stehen sechs Rentner auf der Liste: Reinhard Gemander, Uwe Kraft, Guntram Löffler, Jürgen Strempel, Klaus Hoffmann und Norbert Friedrich.
"Die sind fit, interessieren sich für unsere Stadt und sind in vielfältiger Weise für die Gesellschaft engagiert, ein Erfahrungsschatz, der nicht verloren gehen darf", so Bellino.
Wichtig ist es dem Führungs-Quartett ferner, dass alle Bewerber sich im Ehrenamt engagieren, in Vereinen, Organisationen und Kirchen Neu-Anspachs und des Landkreises aktiv sind.
Außerdem sei es schon immer ein Wesensmerkmal der CDU gewesen, auch Parteilose, die sich zu den Zielen der Neu-Anspacher Union bekennen, auf die Liste zunehmen und eine Chance zu geben. Zur nächsten Wahl sind es zwei, darunter die erfahrene Finanzexpertin Ulrike Bolz.
"Wir freuen uns, den Neu-Anspacher Bürgerinnen und Bürgern ein solch ausgewogenes Angebot machen zu können und werben um das Vertrauen der Wähler," schaut der Spitzenkandidat voller Optimismus der Wahl entgegen.
Frank Saltenberger

"So kann der Entwurf nicht bleiben"## - Taunuszeitung vom 2.12.20

NEU-ANSPACH - Christdemokraten kritisieren Boykott und machen Vorschläge
"So kann das Zahlenwerk nicht bleiben, es muss dringend nachgebessert werden." Dies sagen die Neu-Anspacher CDU-Politiker, nachdem sie sich in den vergangenen Tagen mit dem von Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) eingebrachten Etatentwurf für das Jahr 2021 befasst haben.
Sie finden: "Wir dürfen es uns nicht so leicht machen und den Entwurf einfach an den Magistrat zurückverweisen. Ernstgemeinte gemeinsame Beratungen sind jetzt erforderlich", erklärt die finanzpolitische Sprecherin Ulrike Bolz. Holger Bellino, stellvertretender Ortsvorsitzender und Stadtverordnetenvorsteher, ergänzt: "Unsere Aufgabe ist es, einen Haushaltsplan zu erarbeiten, der genehmigungsfähig ist, um durch das Jahr 2021 zu kommen."
Spätestens nach der Kommunalwahl müssten sich dann alle, die ein wirkliches Interesse an der Stadt hätten, zusammensetzen, um die Weichen für eine mittelfristige, finanzielle Gesundung der Stadt in die Wege zu leiten. Bellino: "Dies haben wir vor, während und nach der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gesagt und dies hat nach wir vor Gültigkeit, zumal wir auch konkrete Vorschläge in Richtung Haushaltsausgleich unterbreitet haben."
Bürokratiemonster Pferdesteuer
Schon jetzt sei es ihnen gelungen, fast 600 000 Euro einzusparen und dabei die Einführung der Pferdesteuer und eine Erhöhung der Grundsteuer zu vermeiden, sagen die Politiker und nennen einige Positionen, bei denen Geld eingespart werden kann. "Beispielsweise durch den Verzicht beziehungsweise die zeitliche Verschiebung der Hackschnitzelanlage am Rande des Gewerbegebietes (rund 500 000 Euro), den Projektentwickler zum weiteren Ausbau von Westerfeld-West (20 000 Euro), 10 000 Euro für Unvorhergesehenes der städtebaulichen Planung und den Wettbewerb Programm Mitte (60 000 Euro), von dessen Realisierung wir derzeit meilenweit entfernt sind", sagt Fraktionschef Birger Strutz.
Außerdem kündigen Bolz, Bellino und Strutz an, dass die Christdemokraten dem "Bürokratiemonster Pferdesteuer", wie sie es nennen, keinesfalls zustimmen werden. "Die geschätzten Einnahmen stehen in keinem Verhältnis zum bürokratischen Aufwand und bringen hohe finanzielle Verluste bei Vereinen und Reitställen", erklärt Strutz. Mehr als skeptisch stehen sie zudem der Erhöhung der Grundsteuer gegenüber. "Man kann nicht - wie seitens der Pauli-Fraktionen geschehen - versprechen, die Steuer zu senken und dann brutal erhöhen", stellt Bolz fest.
Die von anderen Fraktionen und dem Magistrat diskutierten Verkäufe städtischer Immobilien bezeichnet die CDU als fadenscheinig und stellt folgende Fragen: "Wer hat denn Interesse, ein Dorfgemeinschaftshaus zu kaufen? Und wo soll im Fall Hausen der aktive Kindergarten untergebracht werden? Wer kauft ein denkmalgeschütztes Gebäude wie das Vereinshaus in Hausen-Arnsbach?" Bei diesen Liegenschaften und beim vorgeschlagenen Verkauf des ehemaligen Rathausgebäudes in der Bahnhofstraße 28 müsse auch noch eine weitere Frage erlaubt sein: "Wohin sollen die sozialen Gruppierungen ziehen, und wo ist Platz für den Heimat- und Geschichtsverein, der auch das wichtige Archiv der Stadt betreut? Sollen alle ins Jugendhaus?"
Zuwendungen des Landes erwartet
Die drei Politiker sprechen im Zusammenhang mit dem Etat von einem Scheinmanöver, "um einen inakzeptablen Entwurf etwas ansehnlicher zu machen". Die Kommunalaufsicht werde darauf sicher nicht hereinfallen.
"Wir sollten auch nicht vergessen, dass neben den Einsparpotenzialen auch eine gewisse Entlastung der Finanzen durch eine denkbare Senkung der Kreisumlage oder weitere Zuwendungen des Landes erfolgen kann", sagt Bellino. "Beides kann bereits heute vorsichtig etatisiert werden." anja petter

CDU besucht Diakoniestation Taunus gGmbH

Im Rahmen ihrer seit vielen Jahren regelmäßig stattfindenden Ortstermine haben Mitglieder des CDU Stadtverbandes Neu-Anspach die Diakoniestation Taunus gGmbH besucht. Geschäftsführerin Anette Lucka-Kolod und Finanzbereichsleiter Rüdiger Kolod berichteten den Politikern aus dem Alltag der Diakoniestation. Diese deckt folgende Felder ab: Behandlungspflege, Betreuung und Entlastung, Hausnotruf, häusliche Krankenpflege und Pflegeberatung.
Als verlässlicher und wichtiger Partner bei der Betreuung und Versorgung bedürftiger Mitmenschen werden 650 Patientinnen und Patienten von 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt. 70 Kleinwagen, die sogenannten Diakonie-„Flitzer“, sind dafür unterwegs. Von Neu-Anspach aus werden die Einsätze vor Ort sowie in Usingen, Wehrheim, Grävenwiesbach, Schmitten, Weilrod, Waldsolms, Glashütten und in Kelkheim koordiniert. Der Fokus liegt dabei auf dem Hochtaunuskreis.
Der immer schon sehr hohe Hygienestandard sei vor allem jetzt zu Coronazeiten vorteilhaft, so Rüdiger Kolod. Es brauchte daher nicht viel angepasst werden. Dennoch musste in diesem Jahr schon fast 100.000 Euro für Schutzkleidung ausgegeben werden. Die Kosten dafür haben sich seit Februar in etwa vervierfacht.
Rüdiger Kolod fügt hinzu, dass es sehr positiv sei, dass die Mehrkosten für Pflegehilfsmittel bis Ende des Jahres bezahlt werden, da habe die Politik sehr gut reagiert. So könnten die teils erheblichen Preissteigerungen bei Medikamenten und Schutzkleidung kompensiert werden.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen ihre Schützlinge so, wie es erforderlich ist, sie schauen nicht auf die U, das ist Frau Luck-Kolod wichtig zu erwähnen. Leider führe dies zu einem Dauerstreit mit den Krankenkassen, da viele zusätzliche Leistungen nicht kostendeckend erstattet würden, z. B. werden 8 Minuten für den Wechsel eines Wundpflasters erstattet, es werden aber tatsächlich mindestens 20 Minuten dafür benötigt, je nach Schwere der Wunde sogar bis zu 60 Minuten.
Eine besondere Herausforderung sei die Betreuung von Corona Patientinnen und Patienten: das Hygienekonzept beinhaltet einen Kleiderwechsel direkt nach dem Kontakt, eine komplette Fahrzeugreinigung, eine Betreuung durch immer dieselbe Fachkraft und einen Einsatz nur am Ende einer Tour.
Auf die Frage, wie denn der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte hier im Taunus aussieht meint Anette Lucka-Kolod, dass sie sehr auf weitere Fachkräfte, Helferinnen und Helfer und FSJler hofft.
Mit attraktiven Arbeitsbedingungen (u. a. wird die Berufskleidung und ein PKW gestellt und der Arbeitsweg wird als Arbeitszeit gerechnet) wirbt die Diakoniestation um weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch bildet sie junge Menschen aus und bietet Praktika an. Glücklicherweise interessieren sich immer mehr junge Menschen für die Arbeit am Nächsten.
Corinna Bosch

Bild von privat, v. l. Corinna Bosch, Jan Muschter, Geschäftsführerin Anette Luca-Kolod, Matthias Weber, Holger Bellino und Charlotte Stöckl.

Samstag, 17. Oktober 2020, Usinger Neue Presse

Zusätzliches Geld für Kitas

HOCHTAUNUS - CDU will Familien entlasten
"Der Einsatz für Familien ist uns wichtig", sagt der direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Holger Bellino. "Kinderbetreuungseinrichtungen sind ein zentraler Baustein unserer Familienpolitik." Daher unterstütze die CDU die für diese Leistung zuständigen Kommunen beim Neubau und bei der Sanierung von Kitas. "Denn Familien brauchen verlässliche Betreuungsmöglichkeiten, um ihren Lebensalltag organisieren zu können."
In den vergangenen Jahren seien durch Bundes- und Landesprogramme insgesamt 305 Millionen Euro in Hessen zur Unterstützung der kommunalen Familie bereitgestellt worden. In den Hochtaunuskreis fließen davon laut Bellino insgesamt mehr als 8,4 Millionen Euro; weitere 3,5 Millionen Euro gingen nach Bad Homburg.
In Zeiten steigender Kinderzahlen und wachsender Betreuungsumfänge sehen sich die Kommunen hessen- und bundesweit vor der Herausforderung, immer wieder neue Einrichtungen für die Kinderbetreuung zu bauen oder bestehende zu erweitern. "Die dadurch angespannte Finanzsituation in den Kommunen, die für diese Leistung zuständig sind, ist auch uns in der CDU-Landtagsfraktion bewusst und es wurde daher gehandelt", so der CDU-Abgeordnete. Zunächst habe der Bund entsprechende Förderprogramme aufgelegt, die bis ins vergangene Jahr liefen und vom Land aufgestockt worden seien. Bellino: "Trotz der großen Antragsflut der Kommunen und trotz unseres Drucks hat sich der Bund lange nicht imstande gesehen, diese zu verlängern oder zu verstetigen."
Daher habe das Land Hessen im laufenden Jahr zusätzliche 92 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung von Kinderbetreuungsplätzen in den nächsten vier Jahren zur Verfügung gestellt. "Das sind 23 Millionen Euro pro Jahr, um aus Landesmitteln Abhilfe zu schaffen - also der Betrag, den der Bund in den Vorjahren bereitgestellt hatte." Weitere 50 Millionen Euro würden über den Haushalt 2021 zur Verfügung stehen. "Das ist deutschlandweit einmalig und sehr viel mehr Geld, als andere Länder ihren Kommunen zu diesem Zweck zur Verfügung stellen".
"Mit diesen in verschiedenen Tranchen bereitgestellten Mitteln leisten Land und Bund einen großen Beitrag für die wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung, die eigentlich vornehmlich eine kommunale ist", betont Bellino. "Wir unterstützen Familien gerne bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zumal die Hochphase der Corona-Pandemie uns allen gezeigt hat, wie wichtig eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist." In den Landkreisen und Sonderstatusstädten werde nun nach den kommunalen Anforderungen über die Verteilung der Gelder entschieden. red

Stippvisite im Fotostudio Schiffer - Wir vor Ort

Der Leerstand von Innenstadtläden nimmt flächendeckend zu, viele Gründe werden dafür verantwortlich gemacht. Oft finden gerade die Familiengeschäfte keinen Nachfolger, ob innerhalb oder außerhalb der Familie. Lokalpolitiker freuen sich deshalb über jede Geschäftsnachfolge, die dem Straßenbild ein verwaistes oder gar abgeklebtes Schaufenster mehr erspart.
Die CDU Neu-Anspach suchte deshalb das erst kürzlich eröffnete Fotostudio Schiffer auf, um sich über den Geschäftsstart zu informieren. Schiffer übernimmt das alteingesessene Geschäft Marx an der Ecke Bahnhofstraße/Breitestraße, wobei sogar etwas vom Kerngeschäft Marx erhalten geblieben ist, denn Fotos wurden dort "schon immer" gemacht, und gerahmt wurden Bilder und Fotos dort auch.
Jetzt ist mit dem Fotomeister Karl-Heinz Schiffer ein Profi eingezogen. Das biometrische Passfoto gibt es auch, außerdem werden auch Ausdrucke vom selbst gemachten Foto erledigt.
Schiffer und Frau Steffi Weber stellten den Besuchern aus der Politik ihr Leistungsspektrum und das Konzept des Ladens vor, mit dem sie den Kontakt mit der "Laufkundschaft" suchen. Das Anspacher Ladenstudio ist eine Ergänzung des Hauptstudios in Weilrod, wo Schiffer Großaufträge bearbeitet, denn die Werbefotografie ist einer seiner Schwerpunkte, unter anderem neben der Eventfotografie, zu der auch Hochzeiten zählen. Technisch professionelle aber auch künstlerische Arbeiten sind in jedem Fall sein Anspruch, selbst wenn es sich um Kindergarten-Fotos oder Porträt-Aufnahmen, etwa für Bewerbungen, handelt.
Zunächst staunten die Politiker über das moderne Design des Geschäfts, das die künstlerische Linie von Schiffer und Weber anklingen lässt: sparsam möbliert, helle Räume mit einigen Hinguckern. Aber das Handwerk des Fotografen ist dank Studioleuchten und Zubehör nicht zu übersehen.
Auch Image-Aufnahmen für Kommunen oder Parteien gehören zu Schiffers Portfolio. Und das ließ die Politiker nach dem Motto "Gut zu wissen" denn auch aufhorchen.
Sie hörten aber auch zu, als die neuen Geschäftsbetreiber über die Parksituation sprachen, die "in der Ecke" Vor- und Nachteile bringe. Knapp sei der Parkraum im näheren Umfeld schon, aber wer ein Stück zu Fuß gehen müsse, komme auch am Laden vorbei: "Wir hätten gar nicht gedacht, dass hier so viel Betrieb ist", sagte Schiffer.
Das kommt dem Angebot mit Schaufenster entgegen. Denn es werden dort auch künstlerische Arbeiten ausgestellt. Und es gibt unter anderem auch Deko-Kunstobjekte zu kaufen.
Von großen Problemen, die oft von Unternehmern an sie herangetragen werden, blieben die Politiker diesmal verschont. Deshalb freuten sie sich umso mehr über die Bereicherung der Geschäftswelt, die Belebung des alten Ortskerns und den gelungenen Geschäftsstart.

Frank Saltenberger - Taunuszeitung vom 30.09.20

Taunuszeitung vom 15.09.20: - Wir vor OrtAdam-Hall-Gesellschafter Alexander Pietschmann empfing eine CDU-Delegation, die sich für die Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen interessierte.

Um nicht nur in guten Zeiten vorbeizukommen, wenn es etwas zu feiern gibt, sondern auch in schweren Zeiten - wie jetzt während der Pandemie -, habe man es sich zur Aufgabe gemacht, Neu-Anspacher Firmen zu besuchen. Man wolle hören, wie deren Lage sei, sagte der CDU-Vorsitzende Uwe Kraft, der von einer Delegation aus Mandatsträgern begleitet wurde. Empfangen wurden die Lokalpolitiker von Geschäftsführer Alexander Pietschmann und Mitarbeiter Sven Wagner.
Auf Abstand standen sich alle in der Kantine des Experience-Centers gegenüber, das sonst ein Ort der Begegnung ist. "Come together" steht über dem Tresen, aber bis zum 1. September war sie geschlossen. Jetzt ist mit Distanzregeln wieder geöffnet.
Die Sicherheit der Mitarbeiter stehe an erster Stelle, so Pietschmann. Ein Teil habe im Homeoffice gearbeitet, aber die Mitarbeiter im Lager könnten eben nicht zu Hause arbeiten. Er schilderte auch, wie das Unternehmen stufenweise bis zum Lockdown immer tiefer in die Krise geraten sei - bis zum 80-prozentigen Einbruch der Geschäfte.
Kurzarbeit werde nicht in allen Bereichen gefahren, in der Entwicklung habe man die Mitarbeiter auf 100 Prozent gelassen. Adam Hall bediene nicht nur die Event-Industrie, so Pietschmann, sondern habe immer noch ein Geschäft im privaten Bereich sowie im Baubereich.
Doch auch Adam Hall treffe die Absage von Messen. Bei der Schilderung der Probleme schienen ihm die des eigenen Unternehmens zwar Sorgen zu bereiten, aber vor allem drücken ihn die Probleme der Branche.
"Es geht zwar auch um die Probleme der kleinen Clubs, aber auch die großen Veranstalter sind gefährdet", so Pietschmann, und unter diesen seien es auch wieder nicht allein die bekannten Festivals. Der Konzertbetrieb sei zum Erliegen gekommen, bei den eingeschränkten Zuschauerzahlen müssten die Karten eigentlich fünf Mal so teuer sein.
Ein Manko der Unterhaltungsbrache sei, dass keine effektiven Verbandsstrukturen vorhanden seien: "So eine Situation haben wir noch nie gehabt, erst jetzt sind wir zusammengewachsen." Eine Ermittlung habe ergeben, dass die Unterhaltungsbranche an sechster Stelle in der deutschen Wirtschaft stehe mit einem Umsatz von 130 Milliarden Euro. Eine Million Beschäftigte sei seit Corona zum Nichtstun verdammt. Deutschland sei die drittwichtigste Veranstaltungsdestination und als Schlüsselindustrie zu betrachten. Dazu komme die eventnahe Branche, die jetzt auch Probleme habe, Caterer beispielsweise. "Die Künstler hatten praktisch von heute auf morgen Berufsverbot."
Viele Entscheidungen der Politik seien richtig gewesen und würden mitgetragen. Aber: "Wer mitträgt und erträgt, der muss auch entschädigt werden."
Besonders Landtagsabgeordneter Holger Bellino hörte zu: "Die erste Aufgabe war, Entwicklungen wie in Italien zu vermeiden." Aber wenn der Abfluss von Hilfen nicht funktioniere, müsse in Rückkopplung mit Berlin nachjustiert werden. Er sei sicher, dass die Hilferufe der Branche, die inzwischen mit vielen Aktionen auf ihre Lage aufmerksam gemacht habe, nicht ungehört blieben.
"Irgendwann vermisst der Mensch, was er braucht", sagte Pietschmann und meinte neben den Kulturveranstaltungen auch die sozialen Beziehungen, zu denen Videokonferenzen und Homeoffice keine langfristigen Alternativen seien. "Wir glauben daran, dass das Live-Geschäft wieder zurückkommt", so der Adam-Hall-Geschäftsführer.
Und die Kommunalpolitiker setzen ihre Hoffnung darauf, dass die Gewerbesteuer auch wieder sprudelt, denn zurzeit ist die Adam-Hall-Quelle versiegt.
Frank Saltenberger - Taunuszeitung vom 15.09.20

CDU geht mit Generationswechsel in die Kommunalwahl##

„Wir wollen aus eigener Kraft wieder stärkste Fraktion in Neu-Anspach werden,“ diesen Anspruch betonte CDU-Spitzenkandidat Holger Bellino, im Rahmen der Mitgliederversammlung, die auch den Listenvorschlag zur Kommunalwahl 2021 verabschiedete.

Bellino weiter: „ Wir sind ein gutes und verlässliches Angebot für die Wählerinnen und Wähler in Neu-Anspach. Mit 52 Personen ist die Kandidatenliste der CDU ein eindrucksvolles Zeugnis für unseren Rückhalt bei den Bürgerinnen und Bürgern. Wir haben die Menschen nicht ent- und getäuscht. Wir haben immer transparent und zuverlässig gearbeitet. Ein genehmigungsfähiger Haushalt war für uns ein Muss, auch in Zeiten, als die Steuereinnahmen nach der Bankenkrise massiv eingebrochen waren. Dafür sind Kommunalpolitiker schließlich gewählt. Das dreimaligen Versagen der aktuellen „Regierungsparteien“ ist peinlich für unsere Stadt. Dass Ende 2020 noch kein genehmigter Haushalt für das aktuelle Jahr vorliegt und die Beratungen über den Haushalt 2021 verweigert werden, ist wohl einmalig im Usinger Land“.

Dass Politik mit viel Arbeit zu tun hat, zeigte Parteivorsitzender Uwe Kraft auf. „ Auch in Corona-Zeiten sind wir nah bei den Bürgern, Unternehmen und Institutionen. Mit den bei der CDU schon traditionellen Ortsbegehungen wollen wir sehen, wo der Schuh drückt und wir mit Anträgen helfen können,“ so Kraft. Er machte auch deutlich, dass ein „Abzocken“ der Bürgerinnen und Bürger mit der CDU nicht in Frage kommt. Kraft appellierte an die Verweigerer der Haushaltsberatungen, ihre Haltung aufzugeben und an den Verhandlungstisch zu kommen. Er machte deutlich, dass sich die negativen Corona Einflüsse bei Gewerbe- und Einkommensteuer erst in ein bis zwei Jahren zeigen werden. „Bis dahin müssen wir einen genehmigten Haushalt haben, der auf Mindereinnahmen vorbereitet ist,“ so Kraft.
Zum Abschluss seiner Rede dankte Kraft den engagierten Mitgliedern Petra Pippinger und Luise Drescher-Barthel, die sich aus der aktiven Arbeit verabschieden und nur noch auf den hinteren Plätzen kandidieren. Ein Dank ging auch an Gerhard Hauk, der sich nach jahrzehntelanger erfolgreicher Arbeit aus der Kommunalpolitik zurückziehen möchte.

Auch Fraktionsvorsitzender Birger Strutz dankte den Mitstreiterinnen und Mitstreitern und erklärte, dass die CDU-Fraktion auch unter den heutigen Bedingungen ihre Arbeit gemacht habe. „Wir sind neue Wege gegangen und haben verstärkt online gearbeitet und unsere Positionen klar dargelegt“, so Strutz. Den Listenvorschlag kommentierte der Fraktionschef: „ Auf den ersten 22 Positionen haben einen guten Mix aus erfahrene Personen, Mitgliedern der Jungen Union aber auch ganz neue Kandidatinnen und Kandidaten. Wir leiten damit einen Generationswechsel in der CDU Neu-Anspach ein“.

Für die Anwesenden war es keine Überraschung, dass der Wahlvorschlag der CDU Führung gebilligt wurde und das Team mit Holger Bellino, als Spitzenkandidat, ins Rennen geht. Auf den Plätzen 2 bis 22: Uwe Kraft, Corinna Bosch, Birger Strutz, Ulrike Bolz, Reinhard Gemander, Guntram Löffler, Cornelius Linden, Jan Muschter, Charlotte Stöckl, Matthias Weber, Jürgen Strempel, Dr. Dr. Dieter Selzer, Christian Scheer, Sascha Schmittel, Daniela Sauer, Josip Mihaljevic, Jannik Riesel, Manfred Bletz, Klaus Hoffmann, Norbert Friedrich und Justin Meschenmoser.

Corona - Alle Maßnahmen im Detail und ständig aktualisierte Informationen

Ein echtes Kraftpaket für Deutschland

Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses sind ein echtes Kraftpaket für Deutschland. Mit diesem 130 Mrd. Euro Konjunkturpaket leisten wir einen großen Beitrag zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise. Doch als CDU sehen wir in jeder Krise auch Chancen. Diese Chancen wollen wir entschlossen ergreifen, um unser Land nach vorne zu bringen, lang bestehende Bremsen zu lösen, Familien zu unterstützen, gute Jobs zu sichern, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und Deutschland insgesamt innovativer, klimafreundlicher und wettbewerbsfähiger zu machen.

In den Verhandlungen haben wir uns daher von folgenden Prinzipien leiten lassen:

Wir haben alle im Blick und wir stärken mit diesem Kraftpaket Deutschland in seiner ganzen Breite.
Wir ziehen die richtigen Lehren aus der Krise.
Wir machen Deutschland fit für die Zukunft.
Kraftpaket - das Wichtigste im Überblick:

Zusätzlich zu unseren bisherigen Maßnahmen werden wir insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die wegen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind, durch ein Überbrückungsprogramm in Höhe von 25 Mrd. Euro unterstützen. Auch die Digitalisierung der Schulen und der Ausbau der Ganztagsangebote werden beschleunigt. Hier konnten wichtige Schritte auf den Weg gebracht werden. Familien unterstützen wir einmalig mit 300 Euro für jedes Kind. Alleinerziehende werden zusätzlich steuerlich bessergestellt.
Unser Land hat bewiesen, dass es in der Krise zusammensteht. Das gilt auch für alle staatlichen Ebenen. Deshalb unterstützt der Bund die Kommunen durch eine dauerhafte Übernahme von bis zu 75 Prozent der Kosten der Unterkunft und einer Entlastung für den ÖPNV. Gemeinsam mit den Ländern helfen wir den Kommunen zusätzlich durch Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle und unterstützen bei Investitionen. So bleiben die Kommunen handlungsfähig.
Um das Gesundheitswesen zu stärken und den Schutz vor Pandemien zu verbessern, strebt der Bund gemeinsam mit Ländern und Kommunen einen „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst“ sowie ein „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ an.
Wir stärken die Binnennachfrage und senken auf Vorschlag der Union die Mehrwertsteuer bis Ende 2020 von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent.
Damit Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht stärker belastet werden, hat die Union durchgesetzt, dass die Sozialbeiträge nicht über die Grenze von 40 Prozent steigen. Die Energiekosten sollen durch die Absenkung der EEG-Umlage stabilisiert werden.
Zudem unterstützen wir mit einem 50 Mrd. Euro schweren Zukunftspaket die Forschung und Entwicklung in zukunftsfähigen Feldern: Künstliche Intelligenz, Klimatechnologien, Wasserstoffstrategie, E-Mobilität, Quantenforschung und andere.
Dieses Kraftpaket ist ein gemeinsames Paket der gesamten Koalition. Natürlich waren es harte Verhandlungen zwischen den Koalitionspartnern. Aber diese Verhandlungen waren vom gemeinsamen Anspruch geprägt, dem Land zu dienen – so wie es dem Regierungsauftrag entspricht. So ziehen wir die richtigen Lehren aus der Krise und stärken Deutschland für die Zukunft.